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Die Lösung

Die gute Nachricht: Die Lösungen, wie die Landwirtschaft ökologischer und menschlicher werden kann, sind schon lange da. Tausende von Bäuerinnen und Bauern – wie bspw. Leandra und Urs im untenstehenden Video – betreiben bereits heute eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Jetzt muss sich die Politik rasch ändern, damit die Landwirtschaft in Zukunft flächendeckend so aussieht, wie es die Werbebilder heute schon versprechen.

Mit der Natur statt gegen die Natur

Gleich ob IP, Bio, regenerativ oder agrarökologisch: Es gibt eine ganze Reihe von Produktionssystemen, die versuchen, mit der Natur zu arbeiten. Die Begriffe mögen unterschiedlich sein, die Grundgedanken sind aber ähnlich: Dem Boden maximal Sorge tragen, Nährstoffkreisläufe schliessen, möglichst wenig Fremdstoffe wie Pestizide und Kunstdünger einsetzen. Tausende von Bäuerinnen und Bauern zeigen, dass sich mit diesen Methoden qualitativ hochwertige Lebensmittel produzieren lassen. Gegen Schädlinge wirken eine ausgeklügelte Fruchtfolge sowie Methoden der biologischen Schädlingsbekämpfung (wie zum Beispiel Nützlinge), gegen Pflanzenkrankheiten robuste Sorten und standortangepasste Kulturen und gegen unerwünschte Beikräuter helfen mechanische Methoden und vermehrt auch die Robotik. Die Erträge sind etwas tiefer als in der konventionellen, einseitig auf maximale Erträge ausgerichteten Landwirtschaft, mit einer Reduktion des Foodwastes sowie durch einen angepassten Fleischkonsum lässt sich dies jedoch problemlos kompensieren.

Weniger Tiere

Eine gewisse Anzahl an Tieren in der Schweiz zu halten macht Sinn, um das Grasland sowie Nebenprodukte der Landwirtschaft zu nutzen, die nicht direkt für die menschliche Ernährung verwendet werden können. Für Tiere Futtermittel anzubauen oder zu importieren, ist aber nicht sinnvoll. Denn dadurch gehen wertvolle Lebensmittelkalorien verloren und Umwelt und Klima werden unnötig belastet. Mit einer Reduktion des Tierbestandes werden Flächen frei für den Anbau von Kulturen für die menschliche Ernährung: Getreide, Hülsenfrüchte, Ölfrüchte, Obst oder Gemüse. Gleichzeitig profitiert auch die menschliche Gesundheit von einer Reduktion des Konsums tierischer Produkte. Eine Win-Win-Win-Situation sozusagen.

Mehr Raum und Vielfalt für die Natur

In den letzten Jahrzehnten wurde das Landschaftsbild immer monotoner: Felder wurden grösser, Bäche wurden eingedolt, Hecken und Kleinstrukturen entfernt. So wurde wertvoller Lebensraum für Insekten, Vögel und viele andere Tiere zerstört. Mit der Förderung einer vielfältigen, reich strukturierten Landschaft gewinnen bedrohte Arten wieder neuen Lebensraum. Die Palette der Massnahmen ist vielfältig: Natürliche und genügend grosse Gewässerräume, Hecken, Bäume, Sträucher, Ast- und Steinhaufen, artenreiche Wiesen und Weiden, Säume und Brachen, offene Bäche, Teiche und Feuchtstellen, Ruderalflächen etc.

Mehr Wertschätzung

Lebensmittel sind für die meisten Menschen in der Schweiz billig geworden. Der Anteil des Einkommens, welchen wir für die Ernährung ausgeben sinkt seit Jahrzehnten. Dafür geben wir immer mehr Geld für unsere Gesundheit, für die Mobilität und unsere Unterhaltung aus. Die billigen Lebensmittel haben aber einen Preis, welchen die Natur und die Produzent*innen bezahlen. Lebensmittel verdienen Wertschätzung. Der Natur und den Bäuerinnen und Bauern zuliebe.

Stoppen wir die Agrarlobby!

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