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Pestizide gefährden Umwelt und unsere Gesundheit

Jedes Jahr werden in der Schweiz rund 2’000 Tonnen Pestizide – das Agrobusiness nennt diese gerne beschönigend Pflanzenschutzmittel – ausgebracht, der Löwenanteil davon in der Landwirtschaft. In der Schweiz zugelassen sind dabei über 300 verschiedene Wirkstoffe. Pestizide sind zum Teil hochtoxische Substanzen, welche grosse Schäden in der Natur verursachen. Denn nicht nur die Schädlinge werden durch die Mittel getötet, die gesamte Artenvielfalt – darunter auch viele Nützlinge – leidet unter dem Giftcocktail.

Pestizide lassen sich heute überall nachweisen: Mehrere Studien des Bundes haben gezeigt, dass Bäche in der Schweiz durchgehend belastet sind. Manche so stark, dass die Wasserlebewesen dauerhaft geschädigt werden. Auch im Trinkwasser finden sich Pestizide oder deren Abbauprodukte, so mussten etliche Gemeinden im Schweizer Mittelland Trinkwasserfassungen wegen zu hohen Rückständen des Wirkstoffes Chlorothalonil (ein Pestizid gegen Pilzbefall) schliessen. Sogar in Böden finden sich Rückstände von Pestiziden, teilweise noch von Substanzen, die bereits seit Jahren verboten wurden.

Da erstaunt es nicht weiter, dass auch unsere Lebensmittel durchwegs durch Pestizidrückstände belastet sind: Das kantonale Labor Zürich wies 2018 in 89% aller einheimischen Früchte und Gemüse Probe Rückstände von Pestiziden nach. Dies ist ein Gesundheitsrisiko, denn Pestizide sind auch für den Menschen giftig. Viele Wirkstoffe können Krankheiten wie Krebs oder Parkinson begünstigen oder können die Fruchtbarkeit schädigen.

Profitieren vom Pestizideinsatz tun in erster Linie globale Konzerne wie Bayer / Monsanto, Syngenta, DowDuPont und BASF. Die Leidtragenden sind die Umwelt, die Gesundheit der Konsument*innen und nicht zuletzt die Bäuerinnen und Bauern, welche am stärksten den Chemikalien ausgesetzt sind.

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