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Steuergelder für Naturzerstörung

Die Schweizer Steuerzahler*innen unterstützen die Land und Ernährungswirtschaft Jahr für Jahr mit rund 3.6 Milliarden Franken, die preisstützenden Effekte des Grenzschutzes nicht mitgerechnet. Mit diesen Geldern sollten in erster Linie Leistungen zuhanden der Allgemeinheit abgegolten werden – beispielsweise die Förderung der Biodiversität oder die Pflege einer attraktiven Kulturlandschaft. Tatsächlich wird aber der grösste Teil der Direktzahlungen nach wie vor pauschal und ohne konkrete Gegenleistung ausgerichtet. Das heisst, die Steuergelder bleiben nicht bei den Bauernfamilien, sondern fliessen zu grossen Teilen ins Agrobusiness für die Beschaffung von Pestiziden, Dünger, Antibiotika und schwere Maschinen ab. Dies ist im Sinne des Agrobusiness, aber nicht im Sinne der Umwelt, welche unter der zu intensiven Landwirtschaft leidet.

Gesunde Lebensmittel und eine intakte Umwelt müssen uns etwas Wert sein. Bäuerinnen und Bauern haben ein Anrecht auf einen fairen Lohn für ihre Arbeit. Es ist jedoch unhaltbar, mit öffentlichen Geldern eine Landwirtschaft zu finanzieren, welche die Natur zerstört und langfristig ihre eigenen Produktionsgrundlagen gefährdet.

Stoppen wir die Agrarlobby!

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