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Überdüngung führt zu verarmter Natur

Die Gewässer, Wälder und Wiesen in der Schweiz leiden unter zu viel Dünger. Dieser führt in Gewässern zu Sauerstoffmangel und in Wäldern und Wiesen zu einer Verarmung der Artenvielfalt. So sind zum Beispiel artenreiche Magerwiesen in der Schweiz selten geworden, dominiert wird das Landschaftsbild durch dunkelgrüne Fettwiesen, in welchen neben Gras und nährstoffliebenden Kräutern wie dem Löwenzahn kaum noch etwas wächst.

Die Hauptquelle dieser Nährstoffe – problematisch ist vor allem der Stickstoff – ist die Landwirtschaft, welche mit Importfutter zu viele Tiere hält und zusätzlich grosse Mengen an Kunstdünger einsetzt. Der Dünger-Überschuss gelangt als Nitrat in die Gewässer oder als Ammoniak in die Luft.

Die Schweizer Landwirtschaft weist sowohl in Bezug auf das geltende Umweltrecht wie auch im europäischen Vergleich viel zu hohe Stickstoff- und insbesondere Ammoniakemissionen auf. Bei Letzteren gehört unser Land zusammen mit Holland und Belgien zu den flächenbezogen grössten Emittenten Europas. Die ökologisch vertretbaren Eintragsraten (Critical Loads) für Stickstoff werden in der Schweiz grossräumig überschritten. 100% aller Hochmoore, 84% der Flachmoore und 42% der Trockenwiesen sind durch übermässige Stickstoffeinträge aus der Luft teilweise massiv beeinträchtigt. 95% der Schweizer Wälder sind mit Stickstoff überdüngt.

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